Lindner, Daniel (2019) CC BY-NC-SA
Lindner, Daniel (2019) CC BY-NC-SA
Lindner, Daniel (2019) CC BY-NC-SA

Beschreibung

Konischer Walzenhumpen aus graustichigem Glas, leicht eingewölbter Boden mit Abriss. Das untere Viertel der Wandung ist undekoriert, darüber ein mattgeschnittener Grotteskendekor mit akzentuierenden kleinen, geblänkten Kugeln, der oben in einer Blumenborte mit Gitterfeldern und Vögeln abschließt, gegenüberliegend zwei Rollwerkkartuschen. Darin auf der Vorderseite das Monogramm "FR" (Fridericus Rex) ligiert mit Krone und Umschrift: "Es lebe der König der Vater im Lande, So bleibt alles im ruhigen Stande", auf der Rückseite das Monogramm "CGK" (Carl Gustav von Korth?). Das Monogramm Friedrichs II. und der Dekor sprechen für eine Datierung zwischen 1760 und 1786. Ein ähnliches Humpenglas auf die Berliner Schiffbauer befand sich vor dem Ersten Weltkrieg im Berliner Kunstgewerbemuseum (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Abb. 46, S. 101, 103). Es wurde der Zechliner Glashütte um 1780 zugeschrieben, ist in der Ausführung jedoch weniger präzise. Dieser Humpen gelangte 1985 als Schenkung in den Sammlungsbestand und stammt aus dem Nachlass Baron Cerrini, Salzberg. Verena Wasmuth

ObjektartGlas
MaßeHöhe: 26.60 cm; Durchmesser: 13.00 cm
MaterialGlas / in Hilfsmodel geblasen, geformt, geschliffen, geschnitten
InventarnummerXIII 767
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Hohenzollern ließen ab dem 17. Jahrhundert neben ihrer Hauptresidenz in Berlin verschiedene Schloss- und Gartenanlagen in der Havellandschaft bei Potsdam errichten. Der Gartengestalter Peter Joseph Lenné fasste im 19. Jahrhundert mehrere dieser Schloss- und Gartenensembles zu einer Kulturlandschaft zusammen, die 1990 in die UNESCO-Liste des Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde. Die 1995 gegründete Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) pflegt diesen Reichtum brandenburgisch-preußischer Geschichte, betreut die Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen und macht sie auf vielfältige Weise der Öffentlichkeit zugänglich. Die SPSG ist ein Zusammenschluss der nach 1945 getrennten Schlösserverwaltungen in Potsdam und West-Berlin und knüpft an die bereits 1927 im Zuge der Vermögensauseinandersetzung mit dem Haus Hohenzollern gegründete preußische Schlösserverwaltung an. Derzeit verwaltet die SPSG über 150 historische Bauwerke sowie rund 800 Hektar Gartenanlagen. Über 30 Häuser aus fünf Jahrhunderten mit ihren hochkarätigen Kunstsammlungen sind der Öffentlichkeit regelmäßig zugänglich. Dazu gehören in Potsdam u.a. das Schloss Sanssouci, die Bildergalerie, das Neue Palais und Schloss Charlottenhof im Park Sanssouci sowie das Marmorpalais und Schloss Cecilienhof im Potsdamer Neuen Garten. In Berlin betreut die SPSG Schloss und Garten Charlottenburg, Jagdschloss Glienicke, Schloss Schönhausen und die Pfaueninsel. Hinzu kommen die märkischen Schlösser Rheinsberg, Königs Wusterhausen, Caputh und Paretz sowie das Schlossmuseum Oranienburg.

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