Geschichte und Geschichten

aus dem Land Brandenburg

KArikatur: Mann stürzt aus einem Segelflieger, neben ihm die Sprechblase "Scheiße". Darunter steht: Otto Lilienthal´s erster Fluch am 14.6.1871

Der große Traum vom Fliegen

Der Traum vom Fliegen ist vielleicht so alt wie die Menschheit selbst. Bereits in der griechischen Mythologie findet sich die Geschichte von Ikarus, der mit Flügeln aus Federn und Wachs ausgestattet, zu nahe an die Sonne flog und ins Meer stürzte, als das Wachs schmolz.

Im 19. Jahrhundert begannen mutige Pioniere, diesen Traum in die Realität umzusetzen. Einer der bedeutendsten unter ihnen war Otto Lilienthal (1848-1896)...

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Foto: Kompass mit Tischsonnenuhr in Holzkästchen, beklebt mit kolorierten Kupferstichen.
Kompass mit Tischsonnenuhr in Holzkästchen, beklebt mit kolorierten Kupferstichen.

Naturschutz und Umweltgeschichte

In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen und vier Jahre später auch die Bundesrepublik Deutschland den 5. Juni zum jährlichen "Tag der Umwelt" erklärt.

Viele museale Einrichtungen in Brandenburg informieren über die regionale Flora und Fauna und laden zum Erkunden der umliegenden Natur ein. Wer hätte zum Beispiel gedacht dass das bekanntes Symbol für Naturschutzgebiete aus Brandenburg kommt?

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Postkarte mit Schwarz-Weiß Foto: Ansicht eines dreistöckigen Hotels in Lourdes.
Postkarte aus Lourdes

Reisen - In Brandenburg und der Welt

Reisen leitet sich von dem altdeutschen Wort reisa ab und bedeutet "Aufbruch oder Fahrt", im Sinne von "Sich auf den Weg machen". Die Art der Fortbewegung ist vielfältig: mit der Kutsche, dem Zug, Schiff oder Boot oder gar zu Fuß.

Eine Reise zu unternehmen bedeutet oftmals Vorfreude, Spannung, Erlebnisse und Erkundungen. Um die Daheimgebliebenen daran teilhaben zu lassen, werden Postkarten verschickt und Geschenke mitgebracht.

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Druckgrafik: Männer spielen Karten in einem Wirtshaus.
Kartenspiel im Wirtshaus, 1771

Spiele und Spielzeug im Wandel der Zeit

Beim Spielen lernen Kinder wichtige Fertigkeiten und verarbeiten ihre Erlebnisse. Sie schlüpfen in andere Rollen, lernen Regeln einzuhalten und schulen ihre Kreativität.

Gespielt wird überall auf der Welt. Die Arten von Spielen und Spielzeugen sind dabei vielfältig. Manche Spiele werden schon seit Jahrtausenden gespielt (z.B. Würfel- oder Murmelspiele), andere Spiele sind ein Zeichen unserer Zeit (z.B. Computerspiele).

Auch im Erwachsenenalter sind Gesellschaftsspiele ein beliebter Zeitvertreib.

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Foto: Ein gelber Holzschlitten mit der Aufschrift "Deutsche Post".
Hand-Postschlitten

Postgeschichte

1648 befahl Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg die Einrichtung einer brandenburgischen Landespost und begann mit einer Hauptlinie Memel–Berlin–Kleve, dann Abzweigungen nach Amsterdam, Hamburg, Stettin, Leipzig, Breslau und Warschau. Der brandenburgische Staatsrat nahm das Postwesen in unmittelbaren Staatsbetrieb. In Brandenburg wurden 1694 Reit- und Fahrposten zwischen Leipzig und Breslau und eine fahrende Post zwischen Danzig und Königsberg eingerichtet, die ab dem 1. Februar 1697 ganz in brandenburgischen Besitz gelangten.

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Foto: Gebinde aus scheinbar künstlichen oder getrockneten Blumen.
Totenkrone aus Groß Lieskow

Bräuche in Brandenburg

Ein Brauch ist eine regelmäßig wiederkehrende, soziale Handlung von Menschen in festen, stark ritualisierten Formen. Bräuche werden von Generation zu Generation weitergegeben und dienen dem Zusammenhalt sozialer Gruppen.

Bekannte Bräuche finden zu Festen und Feiertagen statt. Sie können zum Beispiel auf regionale, religiöse oder berufliche Gruppen bezogen sein. Auch in Brandenburg finden sich die verschiedensten Bräuche. Ob traditionelles Osterfeuer, Erntedankfest oder sorbisches Brauchtum - die Vielfalt der Bräuche und Traditionen ist groß.

Schwarz-Weiß Foto: Müller an einer Müllereimaschine.
Müller am Flocken-Walzenstuhl

Brandenburg - ein Mühlenland

Die Nutzung von Wind- und Wasserkraft reicht bis weit in das Mittelalter zurück. Bereits in der Gründungsurkunde der Landeshauptstadt Potsdam aus dem Jahr 993 taucht der Begriff Mühle auf, ohne dass dafür ein bestimmtes Bauwerk bekannt ist.

Es gab wohl kaum ein Dorf oder eine Stadt ohne Mühle. Zuweilen waren es auch zwei, drei oder mehr, die das Korn für das tägliche Brot mahlten, Holz sägten, Öl schlugen, Hirse stampften und vieles mehr verrichteten.

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