Hammer und Glocke - Ein Gesellschaftsspiel in veredeltem Geschmacke

Manuela Kalk CC BY-NC-SA

Beschreibung

Reprint nach dem Original von ca. 1807; 8 Würfel + 5 Bilder + "Spielgeld" + Spielanleitung Hammer und Glocke oder Schimmel ist ein Würfelspiel. Der Wiener Kunsthändler Heinrich Friedrich Müller (1779-1848) gilt als Erfinder. Hammer und Glocke wurde als Spiel mit germanischen Wurzeln vorgestellt: Die Schimmel-Karte stelle Wotans Schimmel dar, der Hammer sei Thors Hammer, und die Glocke sei später aus christlicher Zeit dazugekommen. Tatsächlich hat Müller diese Geschichte zum Zwecke der besseren Vermarktung erfunden.

Objektart Würfelspiel
Maße 4,8 x 31,3 x 22,6 cm
Inventarnummer M 2010/92
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:54:51
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Kleist-Museum Frankfurt (Oder) CC BY-NC-SA

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Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Das Kleist-Museum widmet sich dem Leben und Werk des in Frankfurt (Oder) geborenen Dichters Heinrich von Kleist (1777-1811). Es wurde 1969 im Gebäude der ehemaligen Garnisonschule eingerichtet und gilt als "eines der schönsten Literatur-Museen in Europa" (Die Zeit, 2000). Das Kleist-Museum ist als kultureller Gedächtnisort von nationaler Bedeutung im Blaubuch der Bundesregierung verzeichnet. Mit über 34.000 Bestandseinheiten in der Bibliothek und den Sammlungen verfügt das Haus über die derzeit umfangreichste Dokumentation zu Heinrich von Kleist und seinem literaturgeschichtlichen Umfeld. Der Ausbau der Sammlungen konzentriert sich vornehmlich auf den Erwerb von Primär- und Sekundärzeugnissen zu Leben und Werk Heinrich von Kleists. Dies schließt Werke der bildenden Kunst sowie auch Zeugnisse der darstellenden Kunst und der Musik ein. Darüber hinaus ist das Museum dem Erbe der Dichter Ewald Christian und Franz Alexander von Kleist sowie Caroline und Friedrich de la Motte Fouqué verpflichtet. Seit 1996 befindet sich der Kleist-Nachlass von Minde-Pouet als Dauerleihgabe der "Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin" im Kleist-Museum.

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