Vorschuss-Verein 1881: "Jagdschlösschen-Brauerei"

Kienzle & Oberhammer CC BY-NC-ND

Beschreibung

Das Tafelbild von der Jagdschlösschen-Brauerei und das aus dem gleichen Jahr stammende Tafelbild vom Zainhammer (vgl. Inv.-Nr. 0001219) sind die beiden einzigen Exemplare, bei denen der unbekannte Maler für die Darstellung einen querovalen Rahmen und eine andere Art der Beschriftung wählte. Aus welchem Grund, muss offen bleiben. Der Betrachter des vorliegenden Tafelbildes befindet sich südöstlich der Kreuzung Schützenstraße (vorn rechts, heute Lessingstraße) mit der Brunnenstraße (entlang des Geländers) und blickt rechts die Weinbergstraße hinab. Im Vordergrund links erhebt sich mit seinen Rundbogenfenstern der „Viktoriagarten“, der 1864 als „Arnolds Gartenetablissement“ gegründet wurde und heute als „Haus Schwärzetal“ das älteste Saallokal von Eberswalde ist. Darüber erblickt man die von zwei Risaliten mit Dreiecksgiebeln gegliederte Rückfront des 1871 an der Karlstraße (heute Karl-Liebknecht-Straße) erbauten Militärlazaretts. Es wurde 1876 Städtisches Krankenhaus und nach 1945 Poliklinik. Heute dient der Bau als Ärztehaus der GZG Gesundheitszentrum-Verwaltungs-GmbH. Im Hintergrund (deutlich markiert durch seinen rauchenden Schornstein) befinden sich die 1868 fertiggestellten Bauten der „Jagdschlösschen-Brauerei“ an der Eisenbahnstraße, wovon allerdings nur noch das 2014 sanierte Sudhaus existiert. [Thomas Sander] Beschriftung: o.l.: V. (Vorschuss) / 1915; o.r.: V. (Verein); u.l.: 18; u.r.: 81.

ObjektartBild
MaßeHöhe: 30,5, Breite: 43, Tiefe: 1,5 cm
MaterialÖl auf Holz
InventarnummerV 593K1/28
Stand der Infomationen2026-01-09 02:38:36
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Die ehemalige Adler-Apotheke ist das älteste Fachwerkhaus der Stadt und eines der bedeutendsten Baudenkmale im Land Brandenburg. Sie beherbergt die städtischen Einrichtungen Kulturamt, Tourist-Information und Museum. In den drei Geschossen des Haupthauses sowie in dem über den Innenhof zu erreichendem Nordflügel werden Dauer- und Sonderausstellungen zur Haus-, Stadt- und Regionalgeschichte präsentiert. Unterschiedliche öffentliche und museumspädagogische Veranstaltungen ergänzen das Angebot des Museums. Unter anderem wird in der Dauerausstellung eine Reproduktion des Eberswalder Goldschatzes, des größten Fundes von Gold aus der Bronzezeit in Europa, gezeigt sowie Eberswalder Ideen, Erfindungen und Persönlichkeiten vorgestellt. Das Museum ist ganzjährig geöffnet, barrierefrei besuchbar und zeigt die Geschichte der Stadt Eberswalde, ihren Aufstieg zu Wiege der preußischen Industrie und Forstgeschichte. Dabei nutzt das Museum seine seit 1905 geführte Sammlung mit mehr als 25.000 Objekten, die seit 2023 erstmals sach- und fachgerecht in einem Depot lagert. Rund 1.300 Objekte sind in der Dauerausstellung zu sehen. Ein Besuch des Museums lohnt sich für Jung und Alt.

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