Kündigungsschreiben aus Eisenhüttenstadt
Beschreibung
Neben der Arbeitsvertragsschließung gehört auch die Kündigung zum Arbeitsalltag. In dem vorliegenden Kündigungsschreiben aus dem Jahr 1957 wurde der Mitarbeiterin der Betriebsgaststätte „Aktivist“ in Eisenhüttenstadt gekündigt, weil es zu einer strukturellen Veränderung im Einzelhandel gekommen war. Die Kündigung wurde vom Direktor der HO-Gaststätte und dem Leiter der Betriebsgewerkschaftsleitung (BGL) unterschrieben. Die Mitarbeiterin erhielt aber umgehend einen neuen Vertrag zum folgenden Monat.
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Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

