CC BY-NC-SA
CC BY-NC-SA

Beschreibung

Als Reißzwecke wird ein kurzer Nagel bezeichnet, der mit einem großen, gewölbten Kopf aus Blech versehen ist. Mit Reißzwecken lassen sich Schriftstücke aushängen und leicht wieder entfernen. Die Reißzwecke wird auch als Pinnnadel, Reißnagel, Reißzwecknadel oder Pinne bezeichnet. Die Reißzwecken der Marke Solidor wurden im VEB Nadelwerk Ichtershausen produziert. Hier waren 1989 etwa 800 Menschen beschäftigt, die 3.000 Nadelsorten herstellten. Die Produktion ging überwiegend in den Export in den RGW. 50 Stück der Reißzwecken „Solidor“ kosteten 0,55 M.

ObjektartBüromaterial
Maße5,4 cm x 3,8 cm x 1,4 cm
MaterialPappe, Metall
Inventarnummer11536/07-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
Zum Objekt im Museum Digital
Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

Zum Museum

Sammlungen

Arbeitswelt

Zur Sammlung

Hobby und Freizeit

Zur Sammlung