Kokerwindmühle Wurpts in Riepe-Leegmoor / Ostfriesland
Beschreibung
Die Kokerwindmühle in Riepe-Leegmoor (OT der Gemeinde Ihlow, LK Aurich, Niedersachsen), gehört zum Hof Wurpts in Ostfriesland und ist die letzte ihrer Art in Niedersachsen. Sie dient zum Antrieb einer archimedischen Schraube zur Beförderung von Wasser aus einem tiefer gelegenen Bereich. Die Familie Wurpts hat in der Vergangenheit einige Müller und Mühlenbauer in Ostfriesland hervorgebracht. In den letzten Jahren ist die Mühle leider schlecht unterhalten worden, trotz ihrer Einmaligkeit. Seit den 1960er Jahren gab es mehrere Restaurierungen u.a. durch die Gemeinde, die Ostfriesische Landschaft, den Landkreis... aber seit einigen Jahren tut sich nichts mehr. Die Mühle ist seit Jahren ohne Flügelkreuz. Bernd Maywald dokumentierte den Zustand der Mühle im Jahre 1987. Auf Einladung der DGM und mit Genehmigung des Kulturbundes der DDR, durfte Maywald erstmals 1987 als Mühlenspezialist für eine Woche nach Westdeutschland reisen und fotografierte dort u.a. die Kokerwindmühle. Zu sehen sind: WD_45: Kokerwindmühle mit Teilbeseglung in Betrieb WD_46: Krühhaspel zum Vordehen der Mühle bzw. des Flügelkreuzes (Ausrichtung nach dem Wind), rechts dahinter Mauerwerksdurchlass für die archimedische Schraube WD_47: Getriebe zum Antrieb der Schraube
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Dieses Objekt im Museum
Historische Mühle von Sanssouci und Mühlen-Archiv Die Historische Mühle von Sanssouci ist ein produzierendes technisches Museum und gehört zur UNESCO-Welterbestätte der Schlösser und Parks von Potsdam. Der Windmühlenstandort geht bis auf das Jahr 1738 zurück, als eine erste Mühle in Betrieb genommen wurde. Sie diente, wie die ihr nachfolgende, zwischen 1787-91 gebaute Galerieholländerwindmühle als Getreidemühle. Der Mahlbetrieb endete 1858 und bereits 1861 wurde die Mühle zum Denkmal erklärt. Die Holländerwindmühle brannte in den letzten Kriegstagen 1945 aus und wurde zwischen 1983-93 mit dem Ziel einer musealen Nutzung neu errichtet. In den unteren Böden im gemauerten Turm der Windmühle befindet sich die Dauerausstellung, die sich u. a. mit der Geschichte der Windmühlen im 18. und 19. Jahrhundert und der Geschichte der Historischen Mühle beschäftigt. Die Böden im darüber liegenden hölzernen Achtkant dienen der Getreideverarbeitung mittels Mühlentechnik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Historische Mühle wird gemeinsam mit dem Mühlen-Archiv von der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. betrieben. Das Mühlen-Archiv pflegt das in den 1990er Jahren entstandene Standortverzeichnis aller vorhandenen Mühlenstandorte Berlin-Brandenburgs und darüber hinaus. Es bewahrt Bildmaterial, Schriftgut und Objekte zu allen mühlenbezogenen Themen.






