Entwürfe für die Siedlung Am Brunnen, Lageplan

Reinhold Mohr CC BY-NC-SA

Beschreibung

„Mit dem Erwerb seines 120 Morgen (25 Hektar) grossen Geländes am Brauhausberge ist der Verein an seine bisher umfassendste und bedeutungsvollste Bauaufgabe herangetreten. Das grosse, zusammenhängende Gelände bietet dem Verein Gelegenheit, mit der Durchführung einer mustergültigen, in sich geschlossenen Bebauung seinem Wirken ein dauerndes Denkmal zu setzen.“ Mit diesen Worten richtete sich der 1903 gegründete Beamtenwohnungsverein am 9. März 1923 an den Regierungspräsidenten und erhob Einspruch gegen die seitens der Stadt vorgelegten „Pläne für die Aufteilung des Geländes“, das der Verein erst im Jahr zuvor vom Forstfiskus erworben hatte. Vermutlich bezog sich die Kritik auf solche Pläne wie den vorliegenden. Dieser von Reinhold Mohr als „erster Vorschlag“ deklarierte Plan ist zwar nicht datiert, doch dürfte er nicht vor 1922 und nicht nach 1923 entstanden sein. Vermutlich widersprach vor allem die lockere und damit bodenverschwendende Anlage der Häuser den Intentionen des Vereins. [Thomas Sander] Blattangaben: o.l.: Zur Bebauung an der Saarmunder Strasse. / Durch den Beamtenwohnungs-Verein.; o.r.: Legende mit Angabe von Geschosshöhen; u.r.: Erster Vorschlag zur Bebauung des Geländes vom / Beamtenwohnungsverein Alte Zauche.; rechts daneben (nicht mehr vollständig lesbar): Staedt. Hochbauamt / Der Stadtbaurat.

ObjektartArchitekturzeichnung
Maße56,8 x 70,0 cm
MaterialBleistift
InventarnummerAT-2016-189
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
Zum Objekt im Museum Digital
Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

Zum Museum

Sammlungen

Nachlass Reinhold Mohr

Zur Sammlung

Architektur

Zur Sammlung

Serien

Arbeiten für den Beamtenwohnungsverein

Arbeiten für den Beamtenwohnungsverein