Entwürfe für die Siedlung Am Brunnen, Lageplan für Platz B

Reinhold Mohr CC BY-NC-SA

Beschreibung

In der vom Beamtenwohnungsverein (heute WBG 1903) geplanten Siedlung an der Alten Zauche (heute „Am Brunnen“ in der Heinrich-Mann-Allee) waren nach den Prinzipien der Gartenstadtbewegung von Anfang an platzartige Erweiterungen vorgesehen. Schon in seinem ersten Vorschlag (vgl. AT-2016-189) für eine städtebauliche Ordnung der Siedlung hatte dies Reinhold Mohr mitaufgegriffen und in der Mitte seines Planes eine, wenn auch etwas unregelmäßige Erweiterung zweier sich kreuzender Straßen eingetragen. Nachdem ein erster, im Frühjahr 1923 erstellter Bebauungsplan des Stadtbauamtes abgelehnt wurde, beauftragte der Beamtenwohnungsverein den Berliner Architekten Eduard Jobst Siedler (1880 – 1949), der später durch den Erweiterungsbau der Reichskanzlei (1928 – 1930) Bekanntheit erlangte. Dessen Bebauungsplan wurde schließlich genehmigt. Der hier abgebildete Lageplan zeigt die von Mohr angedachte und von Siedler regulierte Platzanlage, die in den Planungen stets nur mit „B“ bezeichnet wurde. [Thomas Sander] Blattangaben: u.l.: B.W.V. / April 1926. Erster Entwurf 1:200. / Platz

ObjektartArchitekturzeichnung
Maße47,6 x 54,5 cm
MaterialBlei- und Buntstift
InventarnummerAT-2016-187
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

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