Entwürfe für die Sigismundstraße (Hans-Sachs-Straße), Fassadenskizze

Reinhold Mohr CC BY-NC-SA

Beschreibung

Die vom Beamtenwohnverein zu Potsdam vorgesehene Bebauung der Westseite der Sigismundstraße erfolgte zwischen Mai 1930 und April 1931. Dabei wurden 125 Ein- bis Vierzimmerwohnungen geschaffen. Mohr selbst benennt in seinem Lageplan (AT-2016-179) 21 Häuser (ohne Heizhaus) mit 102 Wohnungen zwischen zweieinhalb- und viereinhalb Zimmern. Die von ihm skizzierte, gut 250 Meter lange Front an der Sigismundstraße ist streng symmetrisch und zeigt einen dreieinhalbgeschossigen Mittelbau mit Flachdach und sieben Eingängen, der von zwei turmartig überhöhten und mit Walmdächern gedeckten Häusern flankiert wird. In deren Erdgeschossen sind Durchfahrten zur rückwärtigen Bebauung und Geschäfte vorgesehen. Die Zeile endet beidseitig in langgestreckten, zweigeschossigen Wohnhäusern, die im Gegensatz zur Mittelbebauung eine Walmdeckung aufweisen. Zur Gliederung des Mittelbaus legte Mohr dreieckige, dem Expressionismus entlehnte Standerker vor die Fassade, ein Element, das tatsächlich ausgeführt wurde. [Thomas Sander] Blattangaben: u.l.: B.W.V. Sigismundstrasse / R. Mohr 1925 ?

ObjektartArchitekturzeichnung
Maße15,9 x 46,1 cm
MaterialBleistift auf Pergament
InventarnummerAT-2016-178
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
Zum Objekt im Museum Digital
Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

Zum Museum

Sammlungen

Nachlass Reinhold Mohr

Zur Sammlung

Architektur

Zur Sammlung

Serien

Arbeiten für den Beamtenwohnungsverein

Arbeiten für den Beamtenwohnungsverein