Krankenhausneubau an der Burggrafenstraße
Beschreibung
Der Lageplan zeigt das Areal zwischen Burg- und heutiger Gutenbergstraße, Bassinplatz rechts sowie dem heute teilweise überbauten westlichen Abschnitt der Türkstraße. Rechts unten ist das 1894 in der Moltke- bzw. heutigen Hebbelstraße 1 fertiggestellte Städtische Feuerwehr-Depot zu erkennen. Am oberen Rand erstreckt sich entlang der Türkstraße das 1849 bis 1852 nach Plänen von Eduard Gebhardt errichtete Alte Krankenhaus. Es ist, wenn auch stark verändert, noch heute erhalten. Rechts unterhalb, inmitten einer Grünanlage, liegt das 1890 erbaute Auguste-Viktoria-Krankenhaus. Auch dieser Bau hat sich in seinen Grundzügen erhalten. Farbig hervorgehoben ist der Entwurf des an der Burggrafenstraße seit 1912 geplanten Neubaus des Städtischen Krankenhauses. Das Blatt gehört zu einem Ende Februar 1913 von Reinhold Mohr fertiggestellten und im März von der Stadtverordnetenversammlung bestätigten Vorprojekt. Aufgrund des Beginns des Ersten Weltkriegs im August 1914 wurde das Projekt abgebrochen. [Thomas Sander] Blattangaben: o.l.: Situation zum Projekt / des Krankenhaus-Neubaus. Potsdam. / M = 1:500.; u.l.: 1912. R. Mohr.
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Dieses Objekt im Museum
Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

