Ansicht des Städtischen Krankenhauses
Beschreibung
Diese Perspektive zeigt die Ecke zwischen dem geplanten, also zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgeführten, nördlichen Teil des Verbindungsbaus vom alten Koch- und Waschküchengebäude links zum turmartigen Haupteingangsbereich. Ihm schließt sich auf der Rückseite, im Bild rechts, der Verbindungsflügel zum Auguste-Viktoria-Krankenhaus an. In ihm waren die Chirurgische Abteilung mit 101 Betten sowie ein Saal mit 24 Betten im Obergeschoss für die Kinderstation der Äußeren und Inneren Abteilung vorgesehen. Auf dessen Nordseite, hier aber nicht mehr sichtbar, entstand ein Operationstrakt mit Radiologie. In der Ecke liegt der rückwärtige Eingang zum Haupttreppenhaus und zu den Aufzügen. Zu ihm führt längs des Verbindungsflügels eine überdachte Rampe für fahrbare Krankentragen. Anders als hier gezeigt, wurde der hintere Teil der Rampe mit Betonsprossenfenstern des damals hochmodernen Systems „Luxfer“ verkleidet, der Balkon über die gesamte Ebene gezogen und noch eine dritte Ebene aufgesetzt. [Thomas Sander] ("Luxfer": Die Deutsche Luxfer-Prismen-Gesellschaft m.b.H. stellte Glasbausteine her.) Blattangaben: u.r.: Dez. 25 Mohr
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Dieses Objekt im Museum
Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

