Reinhold Mohr CC BY-NC-SA

Beschreibung

Im Jahr vor seiner Ausreise in die BRD stellte Mohr eine Liste seiner Zeichnungen zusammen, darunter auch seiner Entwürfe für die ab 1924 geplanten Um- und Erweiterungsbauten des Städtischen Krankenhauses an der Türkstraße. Auf Seite 3 heißt es: „3 Blatt Perspektiven (1 farbiges) von der Eingangshalle 1925. Ausgeführt mit blauem Gummifußboden, gelben Kacheln, Beleuchtungskörper Prismen.“ Die vorliegende Darstellung gehörte zu diesen Blättern und diente als Grundlage für eine Farbstudie (vgl. Blatt AT-2016-211). Zu sehen ist das Eingangsfoyer im Erdgeschoss in Richtung Norden. Links geht es durch die Tür ins Haupttreppenhaus, rechts über einen Windfang ins Freie. Beiderseits des Windfangs liegen durch Milchglas abgetrennt ein Warteraum und eine Telefonzentrale, worüber das Foyer indirektes Tageslicht erhält. Die Wände sind mit ockerfarbiger Baukeramik der Blumenfeld AG aus Velten verkleidet; weiteres Licht kommt über Prismen-Säulen der Deutschen Luxfer Prismen Gesellschaft in Berlin. [Thomas Sander]

ObjektartArchitekturzeichnung
Maße59,7 x 87,6 cm
MaterialDiazotypie (Lichtpause)
InventarnummerAT-2016-210
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

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