Reinhold Mohr CC BY-NC-SA

Beschreibung

Mohr hat in seiner Entwurfstätigkeit viele Farbstudien geschaffen, um für sich und seine Auftraggeber die unterschiedlichen Wirkungen von Materialien und Techniken auf Oberflächen im Innen- und Außenbereich zu überprüfen. Für das Eingangsfoyer schuf er u.a. ein Aquarell, das aber 1945 im Stadtschloss verbrannte. Wohl um seine Vorstellungen der Nachwelt zu erhalten, legte er nachträglich die vorliegende Lichtpause mit farbiger Kreide an. Beim Entwurf des Städtischen Krankenhauses spielte Farbe nicht nur künstlerisch eine Rolle, sondern hatte auch der optischen Unterscheidung der einzelnen Stationen zu dienen. Daher ließ Mohr die Türen in gefärbtem Birkensperrholz ausführen: „Im lebenden Stamm wurden die Bäume unten angebohrt und die Farbe von etwa 5 m hohen Fässern durch Schläuche dem Baum eingeführt, wodurch im eigenen Saft der ganze Baum mit Farbe durchzogen wurde. Es entstanden dadurch herrliche Furniere. Leider sind diese Türen im Krankenhaus alle wegen Bombenschaden ausgewechselt.“ [Thomas Sander] Blattangaben: Eingangshalle Städt. Krankenhaus Potsdam. / Aquarellbild im Stadtschloss verbrannt. / R. Mohr

ObjektartArchitekturzeichnung
Maße59,7 x 87,6 cm
MaterialFarbige Kreide auf Diazotypie
InventarnummerAT-2016-211
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

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