Erster Entwurf für Regattahaus
Beschreibung
Dieses Blatt ist von großer Bedeutung, da es sich um die erste Skizze zum Regattahaus handelt und zugleich um eines der wenigen erhaltenen Beispiele für einen Erstentwurf im Werk von Reinhold Mohr überhaupt. Es schien dem Architekten selbst so wichtig, dass er auf der Rückseite vermerkte, er habe es nicht nur an einem bestimmten Tag, sondern „mittags“ angefertigt. Auch in seiner „Aufstellung“ bezieht er sich direkt auf diesen Entwurf zum Regattahaus, das von der „Fa. Bolle ausgeführt und [am] 30.6.25 von Gastwirt Haupt übernommen“ worden sei. Die Darstellungsweise ist ebenso locker wie treffend. Mit nur wenigen Strichen vermochte Mohr die Grundidee festzuhalten, nämlich ein leichtes, expressiv gestaffeltes Haus mit Walmdächern und Loggien, dessen Schauseiten nach vorn zum See und dessen untergeordnete Funktionsräume nach hinten zu einem kleinen Waldstück gerichtet sind. Perspektive und Ansicht verraten im Übrigen auch eine gewisse Affinität des Architekten zur fernöstlichen Kultur. [Thomas Sander] Blattangaben: u.r.: Erster Entwurf für Regattahaus.
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Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

