Terrassenanbau des Regattahauses in Potsdam

Reinhold Mohr CC BY-NC-SA

Beschreibung

Nach allen Veränderungen, die das Regattahaus seit seiner Eröffnung im Sommer 1925 erfahren hatte, und die u.a. der Gewinnung von witterungsunabhängigen Sitzmöglichkeiten dienten, war es nur eine Frage der Zeit, wann es auch zu einer Verglasung der oberen Loggia kommen würde. Die untere, weiter vorgebaute Loggia war bereits im Zusammenhang mit der Sommerhalle 1930 mit Fenstern versehen worden. Schon damals, im Januar 1930, hatte Reinhold Mohr in einer Ansicht, die das Regattahaus mit der im Bau befindlichen Sommerhalle zeigt, mit feinen Linien im Bereich der Weinterrasse einen der Loggia im Erdgeschoss ähnlichen Aufbau eingezeichnet. Es mussten jedoch noch gut vier Jahre vergehen, bis der Umbau der Terrasse erfolgen konnte. Das Vorhaben erwies sich jedoch als recht kompliziert, denn der mittlerweile durch die intensive Nutzung statisch unsicher gewordene vordere Teil des Regattahauses mit seinem Turmaufbau musste zuvor in seinem Fundamentbereich mit großem Aufwand ertüchtigt werden. [Thomas Sander] Blattangaben: u.l.: Terrassen-Anbau Regattahaus Potsdam. Mohr 15./3.34.

ObjektartArchitekturzeichnung
Maße46,7 x 68,2 cm
MaterialKohle auf Pergament
InventarnummerAT-2015-204
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

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