Selbstfahrer "Heini"
Beschreibung
Artikel 507. Die Produktion wurde 1946 aufgenommen. Das Fahrgestell ist identisch mit dem "Bonzo" Dreiradfahrer, der ab 1954 produziert wurde. Analog dem Holländer Kinderfahrzeug soll die Vor- und Rückwärtsbewegung des Hebels die Drehbewegung der Räder bewirken. Das Vorderrad ist in drei Stellungen einrastbar (links, rechts, geradeaus). Der Aufziehschlüssel ist fest mit dem Federwerk verbunden. Durch die Zusammenlegung des Patentwerkes mit dem Lineol-Werk im Jahre 1949 veränderte sich auch das Firmenlogo. Es besteht nun aus einem Zahnrad, den Buchstaben P, L und I. Im großen "L" der Schriftzug "VEB".
Details und verwandte Objekte
Einordnung
Schlagworte
Dieses Objekt im Museum
Das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel geht auf die Sammlung des Historischen Vereins zurück, der 1868 gegründet, diese zunächst im Steintorturm, ab 1923 im barocken Frey-Haus ausstellte. Das 1919 vom Spielzeugfabrikanten Ernst Paul Lehmann erworbene und dem Historischen Verein für die stadtgeschichtliche Ausstellung zur Verfügung gestellte Haus übergaben seine Erben 1939 der Stadt über, ebenso übergab der Historische Verein die Sammlungsbestände in städtisches Eigentum. Das Stadtmuseum umfasst heute drei Ausstellungsorte: das Frey-Haus mit seinen Nebengebäuden - ein bürgerliches, barockes Juwel im Zentrum der Altstadt, das Gotische Haus mit seiner Dauerausstellung zu "Alchemie und Alltag" und den mittelalterlichen Steintortum in der Neustadt mit der Sammlung zu Havelschifffahrt. Im Frey-Haus wird in wechselnden Sonderausstellungen die jüngere Stadtgeschichte gezeigt, deren Ereignisse das Leben der Brandenburger bis heute prägen sowie eine ständige Ausstellung zur über hundert Jahre alten Spielzeugtradition in Brandenburg an der Havel, die Kinder wie Sammler für das Blech- und Lineol-Spielzeug "Made in Brandenburg an der Havel" begeistert. Der Steintorturm ist nur zwischen April und Oktober geöffnet, das Gotische Haus während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung.






