Straßenwalze, blau/gelb
Beschreibung
Artikel 508. Die Straßenwalze wurde ab 1951 vom VEB Patent-Lineol hergestellt. Sie gehörte zu den Verkaufsschlagern im Sortiment und blieb es auch ab 1956 im VEB Mechanische Spielwaren. Ab Mitte der 1960er Jahre übernahm die Firma Ares Mechanik KG in Großräschen (später VEB) die weitere Produktion bis in die 1980er Jahre. Das Federwerk verfügt über eine Umkehrmechanik, somit vollführt die Walze wie im echten Straßenbau langsame Hin- und Herfahrten. Der Auspuff auf dem Motorblock und das Dach sind locker. Die ersten Ausführungen besaßen, wie hier zu sehen, den Zugang für den Aufziehschlüssel an der Spitze des Motorblockes.
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Dieses Objekt im Museum
Das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel geht auf die Sammlung des Historischen Vereins zurück, der 1868 gegründet, diese zunächst im Steintorturm, ab 1923 im barocken Frey-Haus ausstellte. Das 1919 vom Spielzeugfabrikanten Ernst Paul Lehmann erworbene und dem Historischen Verein für die stadtgeschichtliche Ausstellung zur Verfügung gestellte Haus übergaben seine Erben 1939 der Stadt über, ebenso übergab der Historische Verein die Sammlungsbestände in städtisches Eigentum. Das Stadtmuseum umfasst heute drei Ausstellungsorte: das Frey-Haus mit seinen Nebengebäuden - ein bürgerliches, barockes Juwel im Zentrum der Altstadt, das Gotische Haus mit seiner Dauerausstellung zu "Alchemie und Alltag" und den mittelalterlichen Steintortum in der Neustadt mit der Sammlung zu Havelschifffahrt. Im Frey-Haus wird in wechselnden Sonderausstellungen die jüngere Stadtgeschichte gezeigt, deren Ereignisse das Leben der Brandenburger bis heute prägen sowie eine ständige Ausstellung zur über hundert Jahre alten Spielzeugtradition in Brandenburg an der Havel, die Kinder wie Sammler für das Blech- und Lineol-Spielzeug "Made in Brandenburg an der Havel" begeistert. Der Steintorturm ist nur zwischen April und Oktober geöffnet, das Gotische Haus während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung.




