Handbohrmaschine HSM 300
Beschreibung
Das Gehäuse des robusten und schweren Profi-Multifunktionsgeräts HSM 300, hier als Bohrmaschine eingerichtet, ist in Aluminiumguss gefertigt. Der senkrechte Griff sowie der Schalter am Aluminiumgriff bestehen aus schwarzem Kunststoff. Am Aluminiumgriff befindet sich auch ein kleiner roter Feststellknopf. Erich John entwickelte im Baukastensystem mehrere Aufsätze, die mit wenigen Handgriffen zu verschiedenen Verwendungen, z.B. als Bohrer, Schleifgerät oder Säge, zusammengesteckt werden konnten.
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Einordnung
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Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

