Armin Herrmann CC BY-NC-SA
Armin Herrmann CC BY-NC-SA

Beschreibung

Auf einem rechteckigen, an den Ecken abgerundeten Standfuß aus weißem Kunststoff befindet sich ein runder grauer An- und Ausschaltknopf. In einer oval geformten Öffnung auf der Oberfläche steckt eine Metallstange, die im Rahmen dieser Öffnung gekippt werden kann. Die Metallstange trägt eine dunkelrote Lampenfassung, die von einem rechteckigen weißen Kunststoffschirm mit abgerundeten Ecken bedeckt wird. An der seitlichen Fläche des Schirms ist eine dunkelrote runde Schraube zum Feststellen des Schirms angebracht. Die obere Fläche öffnet sich mit drei Belüftungsschlitzen und Aluminiumlamellen. Letztere streuen ein atmosphärisches Licht in den Raum. Auf der Unterseite des Standfußes findet man den Hinweis „Rechts-Drehung der Schrauben bewirkt Feststellen des Kipp-Gelenkes.“. Die Kippgelenkarbeitsleuchte Typ 7969 war in Verwaltungs- und Behördendienststellen der DDR weit verbreitet. Entstanden in den späten 1960er Jahren, ist es unklar, wer sie gestaltete: vermutet wird die Urheberschaft bei Klaus Musinowski.

ObjektartBeleuchtungskörper
MaßeLxBxH 19,5 cm x 10,5 cm x 36,5 cm
MaterialKunststoff, Metall
Inventarnummer3053/94-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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