Papierkorb aus Kunststoff
Beschreibung
Der stapelbare Papierkorb ist konisch geformt und verjüngt sich nach unten. Während er bis zu einigen Zentimetern über dem Boden eine geschlossene Wandung besitzt, ist der weitaus größte Teil netzartig geöffnet. Hierdurch sowie durch die extreme Dünnwandigkeit wird der Materialeinsatz aufs äußerte minimiert. Die Wandung ist aus Plastikhalmen gebildet, die vom unteren Teil bis zur oberen Bordüre reichen und mittels zweier Ringe verstärkt bzw. zusammengehalten werden. Auf dem Boden befindet sich eine Prägung mit der Typennummer und der Herkunftsbezeichnung: „Made in the GDR, S 2401/3“. Im Bestand vorhanden sind Körbe in weiteren Farben, so in Orange oder in Blau, letzterer unter der Inv.Nr. 600/11-DDR und auf museum digital in der Sammlung „Arbeitswelt“ vertreten.
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Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.




