Beschreibung
Die Kleinbild-Sucherkamera wurde an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin von den Studierenden Horst Giese und Jürgen Peters unter der Betreuung von Rudi Högner um 1957/58 entworfen. Das Gehäuse aus eloxiertem Aluminium im neuartigen Rahmenbau- / Deckschalen-Prinzip besitzt eine goldfarbene Deckschale und einen Rahmen in Türkis. An der Frontseite tritt das Trioplan-Objektiv nur leicht vor das Gehäuse. Oben befinden sich ein Bildzählwerk sowie der Auslöser und ein Zubehörsteckschuh. An der Seite ist der für Penti typische Stab-Schnellaufzug, der nach dem Auslösen aus dem Gehäuse herauskommt und wieder hineingeschoben werden muss, um ein weiteres Foto machen zu können. Auf der Rückseite befindet sich oben der Durchsichtsucher. Die rückseitige Deckschale ist abnehmbar, um den Film einzusetzen.
Details und verwandte Objekte
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Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

