Befähigungsausweis zur Vorführung von Schmalfilmen
Beschreibung
Der „Befähigungsausweis zur Vorführung von 16mm-Schmalfilmgeräten“ erlaubte dem Inhaber die Filmvorführung im Kulturbereich. Dazu musste seit 1967 ein Ausbildungslehrgang belegt werden. Dieser Ausweis wurde von der Bezirksstelle für Unterrichtsmittel in Frankfurt/Oder ausgestellt. 16mm-Schmalfilme waren zu DDR-Zeit noch ein verbreitetes und beliebtes Filmformat. Es entwickelte sich sogar eine Experimentalfilmszene in diesem Bereich. Vor allem aber kamen Schmalfilme in der Volksbildung zum Zug. In Kulturhäusern oder anderen gesellschaftlichen Einrichtungen gab es Dia- und Filmabende zu unterschiedlichen Themen.
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Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.




