Armin Herrmann CC BY-NC-SA

Beschreibung

Der weiße Porzellantopf besitzt eine außen fünfreihig kassettierte Wandung, die oben mit einem breiten abgesetzten Bord abschließt. Seitlich treten zwei runde Griffe hervor. Der leicht gewölbte Deckel ist rot lasiert und liegt innerhalb des Gefäßes am Bord auf. Mittig auf dem Deckel erhebt sich eine Knauf, der oben leicht eingetieft ist. Materialität und Gestaltung sind so beschaffen, dass der Topf zugleich als Servierschale genutzt werden kann. Hierin folgt er der Tradition der gläsernen DURAX-Backschüsseln von Wilhelm Wagenfeld aus dem Jahr 1935. Die zurückhaltende Farbgebung und das reduzierte Dekor entsprechen einer sachlichen, industriellen Ästhetik. Später kamen Versionen mit werkseigenen Verzierungen, z.B. Blumenmuster, hinzu. Weitere Teile der CORDOflam- Produktserie sind unter den Inventar-Nrn. 7255/08-DDR und 14247/07-DDR zu finden.

ObjektartZubereitungsgerät
MaßeDurchmesser 17 cm, Höhe 11 cm
MaterialPorzellan (feuerfest)
Inventarnummer2247/12-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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