Kaffeekanne, Tasse und Untertasse aus dem Mehrzweckgeschirr DUETT

Armin Herrmann CC BY-NC-SA

Beschreibung

Die zylindrisch geformte Kanne besitzt eine vergleichsweise kurze, gedrungene Schnaupe und einen halbkreisförmigen seitlichen Henkel. Der weiße Deckel, der flach mit der Kanne abschließt und einen abgeflachten pilzförmigen Knauf trägt, kontrastiert mit der dunkelblauen Farbe der Kanne. Die Tasse ist aus weißem Porzellan und schlicht zylindrisch gestaltet. Der Fuß ist leicht nach innen versetzt, somit können die Tassen sicher gestapelt werden. Im Unterschied zur Tasse ist die Untertasse in tiefblauer Farbe lasiert. Alle Gefäße und Teller, außer den weißen stapelbaren Tassen, sind durch das plastische Dekor aus vertieften kreisrunden Flächen charakterisiert, die sich in einer regelmäßigen Struktur aneinandreihen: Die Wandungen der Kanne zieren drei Reihen, die Teller jeweils nur eine Reihe. 1969 erstmals präsentiert ist das Service zwischen Hotel- und Haushaltsgeschirr angesiedelt. Weitere Teile aus der Produktserie DUETT, so der auf dem Bild ebenfals dargestellte Teller, sind unter folgenden Inventar-Nrn. zu finden: 10933/07-DDR, 4510/00-DDR, V 19, V 20 und V 21.

ObjektartService
MaßeDurchmesser/Höhe: Kanne 10 cm/17,5 cm; Tasse: 8 cm/5,5 cm; Untertasse: 15 cm
MaterialPorzellan
Inventarnummer8750/96-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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