Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Der orangefarbene, in der Aufsicht quadratische Kunststoffkasten besitzt abgerundete Ecken sowie obenliegende Randbänder, die horizontal um die Kiste herumführen und an denen sie getragen werden kann. Eckstreben und Randbänder sind durch Stege dreidimensional versteift. Im unteren Bereich ist das Gebinde mittels im Zick-Zack-Muster verlaufender Kunststoffleisten in 25 Fächer gegliedert. Mit ihnen verbunden ist der Boden, der von geraden, sich kreuzenden Leisten gebildet wird. Auf den Seitenflächen sind die Bezeichnung „Leihverpackung Molkerei“, der Schriftzug „Pneumant“ und das Herstellungsjahr „1983“ geprägt. Pneumant war das Warenzeichen der gesamten Reifenindustrie in der DDR, die ab 1969 unter dem Dach des VEB Reifenkombinats Fürstenwalde vereinigte war und Kunststoffprodukte für die Industrie und den Haushalt herstellte. Flaschenkästen dieses Modells wurden in verschiedenen Farben produziert, so auch in Weiß.

ObjektartKasten
Maße39 cm x 39 cm x 20,5 cm
MaterialKunststoff
Inventarnummer14098/96-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
Zum Objekt im Museum Digital
Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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