Beschreibung
Die dickwandige Glasvase basiert auf zwei geometrischen Formen, der Kugel und dem Kegel. Die Kugel ist oben flach abgeschnitten zu einer kleinen Öffnung und von außen in einem rauhen Handschliff mit einem organisch bewegten Muster dekoriert. Fließend geht die Kugelform in den konisch geformten Sockel aus Vollglas über. Die aus Klarglas gestaltete Vase ist mundgeblasen. Das Modell war in drei Größen und verschiedenen Farb- und Dekorationsvarianten erhältlich. Die blaue Vase „Nr. 1360“ mit dem Dekor „K 1223“, einem mehrreihigen Kreismuster auf der Kugel, bekam auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1978 die Auszeichnung „Gutes Design“.
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Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.






