Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Der VEB Stern-Radio Sonneberg war der größte Rundfunkgerätehersteller der DDR. Das von Horst Giese gestaltete Röhrenradio HALLE 5120 besitzt ein Holzgehäuse, welches nach unten hin breiter wird, wobei die Rückseite schräg verläuft. Die Frontseite ist mit einem Gitter aus elfenbeinfarbenem Kunststoff verblendet. In der unteren Hälfte befindet sich eine Leiste mit drei Drehknöpfen und fünf Tasten. Die Beschriftung ist in schwarzen Buchstaben auf einer mittig verlaufenden abgesetzten schmalen Leiste gedruckt. Symmetrisch angeordnet ist daneben die schwarze Skala mit weiteren Tasten an der Unterseite und einem großen Drehknopf. An den Tasten erstreckt sich eine rahmende Leiste, worauf mit silberfarbenen Buchstaben die Bezeichnung des Radios angebracht ist. Die gesamte Front liegt nach innen versetzt im Holzgehäuse. Auf der Rückseite sind Gebrauchshinweise angebracht. Unter dem Warenzeichen des Herstellerverbunds „RTF“ ist als Ursprung „Made in Germany“ angegeben. Der Preis betrug ca. 485 DM.

ObjektartRadiostandgerät
MaßeLxBxH 70 cm x 19 cm x 33,5 cm
MaterialHolz, Kunststoff
Inventarnummer2656/10-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
Zum Objekt im Museum Digital
Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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