Elektro-Raupenschlepper (gelb/blau)

Bernd Havenstein CC BY-NC-SA
Bernd Havenstein CC BY-NC-SA
Bernd Havenstein CC BY-NC-SA

Beschreibung

Artikel 3001/3002. Neben den Fahrbewegungen Vorwärts und Rückwärts sind auch Links- und Rechtsfahrten möglich. Anhängelasten können bewegt, ein Planierschild montiert werden. Während der Funktion leuchtet eine rote Birne im Motorraum. Eine Kurbelwelle bewegt die Zylinder im transparenten Motorblock und überträgt mittels Gummiring die Drehbewegung auf einen Propeller der Motorkühlung. Eine Fahrerfigur aus Kunststoff vervollständigt das Spielzeug. Die Garantieurkunde weist das Produktionsdatum "7/74" aus. Die Elektroraupe gehört zum erfolgreichsten und am längsten produzierten Spielzeug in Brandenburg. Nach Unterlagen des Betriebs im BLHA in Potsdam aus dem Jahre 1985 wurde die 1958 in die Produktion aufgenommenen Raupe insgesamt 8 x überarbeitet. Es wurden bis zum Jahr 1985 2,5 Mio. Stück produziert. Die gestalterische Überarbeitung dieser letzten Version hat der Designer Manfred Schindler vorgenommen. Das Planierschild (jetzt vollständig aus Kunstststoff) ist an den beiden äußeren Aufnahmestegen gebrochen. Die Teile wurden geklebt. Die Faltschachtel mit Wellkartoneinlage hat die Maße: 15 x c26 x 15,5 cm. Auf der Unterseite blaue Stempelung: "EVP 32,80 Gütezeichen 1 Schlüssel-Nr. 5441720/550/4 Artikel-Nr. 3002/1".

ObjektartSpielzeug
Maße13,5 x 26 x 13 cm (ohne Planierschild); Figur: 9 x 3,3 x 3,5 cm
MaterialLithografiertes Blech, Kunststoff / Antrieb: Batteriebetriebener Elektromotor
InventarnummerV15796M
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Stadtmuseum Brandenburg an der Havel - Frey-Haus CC BY-NC-SA

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Stadtmuseum Brandenburg an der Havel

Das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel geht auf die Sammlung des Historischen Vereins zurück, der 1868 gegründet, diese zunächst im Steintorturm, ab 1923 im barocken Frey-Haus ausstellte. Das 1919 vom Spielzeugfabrikanten Ernst Paul Lehmann erworbene und dem Historischen Verein für die stadtgeschichtliche Ausstellung zur Verfügung gestellte Haus übergaben seine Erben 1939 der Stadt über, ebenso übergab der Historische Verein die Sammlungsbestände in städtisches Eigentum. Das Stadtmuseum umfasst heute drei Ausstellungsorte: das Frey-Haus mit seinen Nebengebäuden - ein bürgerliches, barockes Juwel im Zentrum der Altstadt, das Gotische Haus mit seiner Dauerausstellung zu "Alchemie und Alltag" und den mittelalterlichen Steintortum in der Neustadt mit der Sammlung zu Havelschifffahrt. Im Frey-Haus wird in wechselnden Sonderausstellungen die jüngere Stadtgeschichte gezeigt, deren Ereignisse das Leben der Brandenburger bis heute prägen sowie eine ständige Ausstellung zur über hundert Jahre alten Spielzeugtradition in Brandenburg an der Havel, die Kinder wie Sammler für das Blech- und Lineol-Spielzeug "Made in Brandenburg an der Havel" begeistert. Der Steintorturm ist nur zwischen April und Oktober geöffnet, das Gotische Haus während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung.

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