Armin Herrmann CC BY-NC-SA

Beschreibung

Das kantig geformte Kunststoffgehäuse ist weiß mit dunkelgrünen Details. Von der Stirnseite, an der sich auch der Aufsatz für den Mixstab unter einer dunkelgrünen Abdeckung befindet, geht der nach hinten schmaler werdende Griff ab. Auf dem Griff befindet sich ein breiter, aus weißem Kunststoff gefertigter Stufenschalter sowie seitlich ein dunkelgrüner Knopf zum Entriegeln der Rührbesen und Knethaken. Letztere werden in einem trapezförmigen Aufsatz an der Unterseite des Geräts arretiert. An der Seite des quaderförmigen Gehäusekörpers ist neben vier Belüftungsschlitzen, die sich auf der anderen Längsseite wiederholen, eine Metallplakette mit der aufgedruckten Gerätebezeichnung „Komet RG 5“ angebracht. Die Rückseite ist mit einem Metallgitter abgedeckt, hinter dem sich das Gebläse der Motorkühlung befindet. Eine Originalverpackung des Handrührgeräts ist unter der Inventarnummer 860/08-DDR vorhanden. Bis Ende der 1960er Jahre vertrieb der VEB Elektrogerätewerk Suhl seine Erzeugnisse unter dem Markennamen Komet.

ObjektartKüchengerät
MaßeLxBxH 10,5 cm x 7,5 cm x 18,5 cm
MaterialKunststoff, Metall
Inventarnummer2915/00-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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