Kaffeeservice in Grün und Braun
Beschreibung
Das Service ist in den Farben Dunkelgrün und Braun gestaltet. Die Kaffeekanne beginnt oben in einer breiten Form, verjüngt sich nach unten, um sich nach einer stufenartigen Verengung wieder kegelförmig zu weiten. Der Henkel setzt oberhalb dieser Abstufung an und wird lang und ausladend nach unten gezogen. Der braune Deckel ist flach geformt, mit einem stabförmigen Knauf. Der Rand der Kanne zieht sich leicht über die kurze Schnaupe, die aus dem oberen Teil des Gefäßes herausgezogen ist. Das Motiv der aufeinander gesetzten und in gegenseitige Richtungen breiter werdenden Kegelstümpfe wiederholt sich im Milchkännchen, dessen Rand ebenfalls zu einem kleinen Ausguss geformt wird. Die Zuckerschale verengt sich wie die Kanne und das Milchkännchen im oberen Teil konisch, führt die Verjüngung nach dem Absatz aber fort. Das Milchkännchen sowie die Zuckerschale sind außen dunkelgrün und innen braun lasiert. Auf die sonst das Geschirr kennzeichnenden Kegelformen wird bei den dunkelgrünen Tassen zugunsten einer flachen zylindrischen Form verzichtet. An der Unterseite weisen sie einen leicht nach innen versetzte Rand auf, wodurch sie gut aufeinander stapelbar sind.
Details und verwandte Objekte
Einordnung
Schlagworte
Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.










