Armin Herrmann CC BY-NC-SA

Beschreibung

Das eigenwillige Gehäuse aus Aluminiumguss mit Hammerschlaglack ist ein Werksentwurf aus den 1950er Jahren. Während frühere Projektoren vornehmlich nach technischen Gesichtspunkten gestaltet wurden, spielen bei diesem Projektor gestalterische Überlegungen eine größere Rolle, wie vor allem die Kugelform des Lampengehäuses zeigt. Auf einem Kegelstumpf-förmigen Sockel sitzt der kugelförmige Projektor, an dessen Front das wiederum konisch geformte Objektiv von Carl Zeiss Jena herausragt. Zwischen dem Objektiv und dem Projektor werden die Dias geschoben. Zur Belüftung des Geräts sind auf der Rückseite der Kugel Aussparungen in Form einer Blume arrangiert, mit einem zentralen runden Loch und radial arrangierten Blütenblätter-förmigen Löchern. Um die „Blume“ herum sind wiederum weitere Belüftungsschlitze in einem Kreis angeordnet. Der Projektor steht auf einer dreieckigen Basis mit abgerundeten Ecken.

ObjektartProjektor
MaßeLxBxH 25 cm x 16 cm x 22 cm
MaterialMetall, Kunststoff, Glas
Inventarnummer2282/12-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
Zum Objekt im Museum Digital
Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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