Armin Herrmann CC BY-NC-SA
Armin Herrmann CC BY-NC-SA

Beschreibung

Der kleine Handstaubsauger besitzt einen zylindrischen Holzkörper mit halbkugelförmigen Metallabdeckungen an beiden Enden. Auf dem schlichten Korpus ist der aus weißem Kunststoff gefertigte dekorative Schriftzug „Omega“ appliziert. Die untere Abdeckung des Gehäuses öffnet sich für ein Saugrohr, das mit einer beweglichen Düse aus Metall versehen ist. Diese Abdeckung ist mit zwei Metallschnallen am zylindrischen Korpus befestigt und kann entfernt werden, um den Hohlraum des Staubsaugers zu entleeren. An der anderen Abdeckung befinden sich ein kleiner runder Schalter aus weißem Kunststoff zum Ein- und Ausschalten sowie der Ausgang des grauen Netzkabels. In der Achse des Schalters ist am Holzkörper ein großer Griff aus einem gebogenem Metallrohr angebracht. In diesen sind die Typnummer 1060/1, der Herstellername und die Leistungsangabe eingeprägt. In der oberen Abdeckung steckt ein kurzes, leicht abgewinkeltes Metallrohr mit einem schwarzen geriffelten Kunststoffgriff sowie zwei ebenfalls aus schwarzem Kunststoff gefertigten Kabelhaltern. Aus diesem Rohr tritt ein kleiner Metallknopf hervor, der eingedrückt wird, um den Griff in das Gehäuse stecken zu können. Wenn das Rohr in der richtigen Position ist, rastet der Knopf ein, und der Griff ist arretiert. Der kleine Handstaubsauger von Omega mit Allstrom-Motor und niedrigem Stomverbrauch kam Ende der 1950er in den Handel. Zu dieser Zeit begann der VEB Elektrowärme Altenburg mit Formgestaltern wie Hans Merz, Erich John und Wolfgang Dyroff zusammenzuarbeiten. Produziert wurde das Modell bis in die 1960er Jahre. Es gilt heute als ein früher Designklassiker der DDR. Eine Bedienungsnaleitung für das Gerät ist unter der Inv.Nr. 2862/11-DDR vorhanden.

ObjektartReinigungsgerät
MaßeDurchmesser 12 cm, Länge 38 cm
MaterialMetall, Holz, Kunststoff
Inventarnummer3753/06-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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