Omega Handstaubsauger Typ 7000.5
Beschreibung
Das Gehäuse des Kleinstaubsaugers ist aus olivgrünem Kunststoff gefertigt. Die Form besteht aus zwei Kegelstümpfen, die an deren breiten Enden mit einem Ring aus beigefarbenem Kunststoff verbunden sind. An dem Ring befinden sich zugleich der Griff und, ihm diametral gegenüber, zwei Standfüße. In den Griff ist eine Mulde mit einem schmalen Ein- und Ausschalter eingelassen. Vom freien Ende des Griffs geht das graue Netzkabel ab. An beiden Enden des Gehäuses konnten Rohrteile eingefügt werden: hier ein graues Kunststoffrohr mit einem Bürstenaufsatz aus grau-grünem Kunststoff. Der von Wolfgang Dyroff 1963 entworfene Staubsauger war auch als Westexport-Artikel sehr beliebt, wobei er dort nicht als DDR-Gerät deklariert wurde. Als multifunktionales Gerät konnte der Kleinstaubsauger zum Polieren von Schuhen und Autokarosserien umgebaut werden.
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Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.






