Armin Herrmann CC BY-NC-SA

Beschreibung

Der Lampenschirm besteht aus einem flachen, kegelförmigen schwarzen Metallgehäuse. Die Innenseite ist weißlackiert mit einem runden Einsatz aus verchromtem Metall um die mittige Lampenfassung herum. Acht weißlackierte, konzentrisch arrangierte Kreise aus gebogenen Metalllamellen sind mittels dreier weißlackierter Metallstangen miteinander verbunden und an das Innere des Lampenschirms geklemmt. Da die Lamellen etwas schräg gestellt sind, bilden sie eine leichte konische Form, die ebenfalls konische Kontur des Lampenschirms aufnehmend. Wolfgang Dyroff, der von 1959 bis 1988 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berliner Institut für angewandte Kunst bzw. dem späteren Amt für industrielle Gestaltung arbeitete, hatte die Pendelleuchte im Jahr 1964 für die PGH des Metalldrücker- und Gürtlerhandwerks Halle (Saale) entworfen. Ab 1965 wurde die später zum Designklassiker avancierte Leuchte produziert.

ObjektartBeleuchtungskörper
MaßeDurchmesser 51,5 cm
MaterialMetallblech, Kunststoff
Inventarnummer3041/11-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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