Armin Herrmann CC BY-NC-SA
Armin Herrmann CC BY-NC-SA

Beschreibung

Die Schälchen sind quadratisch geformt mit abgerundeten Ecken. Die Borten verjüngen sich nach unten und erlauben so das Stapeln. Im Inneren der Schalen sind ebenfalls alle Flächen abgerundet und geglättet. Die Unterseite besitzt eine schmale quadratische Erhebung, auf der die Schälchen stehen. Innerhalb dieses Quadrats ist der EVP von 0,50 M, der Hersteller, das Warenzeichen „Pneumant“ sowie die HSL-Nummer 64522000201 eingeprägt. Die Schälchen, hier in den Farben Hellgelb und Weiß, waren in vielen Farben erhältlich. Das Meladur-Geschirr von Albert Krause wurde kurz nach der im November 1958 abgehaltenen Chemiekonferenz entwickelt. Im Rahmen dessen sollte die DDR zum Finalproduzenten von Konsumgütern aus sowjetischem Erdöl werden und alle sozialistischen Länder damit beliefern. Entwurfszentrum der Plastartikel wurde die Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein, an der Albert Krause auch lehrte.

ObjektartGeschirr
MaßeLxBxH 10 cm x 10 cm x 3 cm
MaterialKunststoff (Meladur)
Inventarnummer862/08-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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