Beschreibung
Der Dia-Projektor besitzt ein schwarzes Kunststoffgehäuse, das hinten rund ist, sich nach vorn verjüngt und dort flach geschlossen ist. Während die gekrümmte Rückseite mit senkrechten Streben gestaltet ist, befindet sich an der flachen Stirnseite das Objektiv, das mit einer Spange an dem Gehäuse befestigt ist. So kann das Objektiv aufgeklappt werden, um die Dia-Bildbänder an den dafür vorgesehenen Rollen anzubringen und zwischen dem Objektiv und dem Projektor zu führen. In dem Gehäuse des Projektors befindet sich die Glühlampe, die von seiner unteren Seite, die offen ist, ausgetauscht werden kann. An der oberen Seite, von der auch das Netzkabel für die Glühlampe abgeht, sind Belüftungslöcher im Kreis angeordnet. Der für eine einfache Handhabung schlicht konstruierte Projektor für Dia-Bildbänder und gerahmte Diapositive wurde ab 1950 bis in die 1980er Jahre hinein produziert.
Details und verwandte Objekte
Einordnung
Schlagworte
Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.






