Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Auf der breiten weiß lackierten, schweren Fußplatte steckt ein verchromtes Metallrohr, das auch als Hüllrohr für das Netzkabel dient. Das Rohr neigt sich direkt oberhalb des Fußpunkts etwa in den 45-Grad-Winkel. Am oberen Ende ist es mit einem Gelenk, das durch eine Schraube arretiert wird, mit dem Leuchtkopf verbunden. Dieser ist nach oben und nach unten beweglich, jedoch nicht seitlich. Der schmale lange Leuchtkopf ist wie die Fußplatte weiß lackiert und mit abgerundeten Ecken versehen. Die fast quadratische Vorrichtung für das Leuchtmittel, die ebenfalls aus weiß lackiertem Metall besteht, sowie der an ihr befindliche Ein- und Ausschaltknopf aus Kunststoff treten unten aus dem Leuchtkopf hervor. Im Inneren des Leuchtkopfes befindet sich ein Aufkleber des Herstellers mit Leistungsangaben für das Leuchtmittel. Die Schreibtischleuchte LD 9 wurde von einem Kollektiv rund um Peter Beyer entworfen, damals Chefgestalter der Zentralen Gestaltungseinrichtung für Leuchten in Leipzig des VEB NARVA „Rosa Luxemburg“. Konzeptionell aufgrund ihres hohen Gewichts und ihrer geringen Beweglichkeit nicht befriedigend, sollte die Schreibtischleuchte mit einer Doppelrohrlampe vor allem die Doppelrohrlampen-Massenfertigung beim NARVA-Kombinat vorantreiben.

ObjektartTischleuchte
MaßeLxBxH Fuß 17 cm x 12 cm x 2,5 cm; Leuchtkörper 22,5 cm x 6,5 cm x 2,5 cm; Gesamthöhe: 41,5 cm
MaterialMetall, Kunststoff
Inventarnummer15893/97-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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