Beschreibung
Im rechteckigen roten Kunststoffgehäuse werden ein Fernseher und ein Radioempfänger kombiniert. An der Frontseite befindet sich hinter einer dicken Glasscheibe der Bildschirm. Das Gehäuse ist an der oberen Seite abgestuft. Alle Bedienelemente wie Druck- und Drehknöpfe, rote Schalter, die Skala und die ausziehbare Teleskopantenne befinden sich auf der niedrigeren Ebene, wobei die Bedienelemente für Radio und Fernseher voneinander durch ein Lautsprechergitter im Schlitzmuster getrennt werden. Dort befindet sich auch eine Griffmulde, mit der das Gerät einfach getragen werden kann. Weitere Bedien- bzw. Steuerungselemente liegen auf der Rückseite des Geräts, wo sich darüber hinaus Belüftungsschlitze befinden und Nutzungshinweise angebracht sind. Ein Aufkleber des Herstellers kennzeichnet das Ursprungsland mit „Made in GDR“ und trägt das RFT-Warenzeichen. Das 1975 auf der Leipziger Frühjahrsmesse vorgestellte Gerät war in verschiedenen Farben und in zwei Versionen - mit und ohne Radioempfängerfunktion - erhältlich. In der Bundesrepublik wurde es als „Combi-Vision Bruns Happy S“ verkauft. Unter der Inventarnummer 32 ist eine Bedienungsanleitung des Geräts zu finden.
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Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.






