Glasschale mit Ovalformen und Glasschale aus der Serie REGINA

Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Die Schale aus grob gearbeitetem Pressglas steht auf einem kreisförmigen Boden und ist konisch geformt, wobei sich die Wandungen nach unten stark verjüngen. Das plastische Muster der Wandungen gliedert sich in drei Reihen mit ovalen Formen, die versetzt zueinander aufgereiht sind. Sie besitzen einen nach außen ausgeformten Rand sowie eine vertiefte Mitte, wodurch sich von der Innenseite betrachtet jeweils zwei konzentrisch angelegte Ovalformen ergeben. Das Dekor war auch auf kleineren Kompottschalen von 11 cm Durchmesser und 4 cm Höhe erhältlich. Die Schale aus der Serie REGINA des Schwepnitzer Glaswerks steht auf einem runden Standring und hat eine konvex verlaufende Wandung. Der Rand ist wellig geformt, mit unterschiedlich großen Wellenbögen. Jeder dieser Bögen verläuft auf der Außenseite der Wandung plastisch geformt in unterschiedlichen Längen entlang. Während diese tropfenförmigen Ausläufe glatt gestaltet sind, ist die restliche Schale mattiert. Ein Kuchenteller aus dieser Serie ist unter der Inventarnummer 4562/07-DDR zu finden.

ObjektartSchale
Maßeø 20,5 cm, h 7,5 cm
MaterialGlas (Pressglas)
Inventarnummer4562/07-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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