Beschreibung
Armlehnsessel aus einem leichten, klar gestaltetem Holzgestell sowie rechteckigen Sitz- und Rückenpolstern. Der insgesamt kantigen und orthogonalen Grundform wird durch abgerundete und leicht diagonal gestellte Elemente die Strenge genommen. Die aus Rundhölzern gebildeten schlanken und leicht konvexen Beine sind oben mit einer flachen Armlehne und auf Sitzhöhe mit einem stehendem Brett verbunden. Die so gebildeten Rahmengestelle sind in Querrichtung ihrerseits durch zwei Bretter verbunden, die etwas niedriger sind. Auf ihnen lagert das Sitzpolster. Das Rückenpolster ist leicht nach hinten geneigt und zwischen die beiden Armlehnen eingespannt. Der dunkelgrüne Polsterstoff zeigt wie auch die Armlehnen Gebrauchsspuren und ist vorn beschädigt.
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Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.






