Armin Herrmann CC BY-NC-SA
Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Die Isolierkanne besitzt einen weiten Hals, dessen Rand schräg verläuft und der nach unten hin schmaler wird. In dem Hals steckt ein konisch geformter und oben abgerundeter Verschluss aus Aluminium. Vom Hals aus weitet sich die Kanne konisch nach unten aus, wobei die Wandung leicht konvex gestaltet ist und abgerundet abschließt. Kurz über dem runden Abschluss verläuft ein kantig abgesetzter Ring um die Kanne herum. An der Seite der Kanne ist in der Taille zwischen Hals und Behälter ein Henkel angebracht, der in einem flachen Bogen zum unteren Teil der Kanne führt. Der Henkel ist mit beigefarbenem geflochtenem Kunststoff überzogen. Die Kanne steht auf einen nach innen versetzten Standring, in dessen Mitte das Firmensignet des Herstellers AWF geprägt ist. Die Isolierkanne war in verschiedenen Farben erhältlich, wobei der Hals und der umlaufende Ring silberfarben blieben. So ist sie beispielsweise blau-eloxiert unter der AkzessionsNr. 2259/12-DDR in der Sammlung vertreten; oder auch mit einem nicht mit Kunststoff überzogenen Henkel, wie bei dem goldeloxierten Exemplar unter der AkzessionsNr. 9637-704-DDR. Heinz Hirdina bildet zudem eine weitere Ausführung der Isolierkanne ab, mit einem ausladender geformten Henkel. Im Katalog des Konsum-Versandhaus Karl-Marx-Stadt aus dem Frühjahr/Sommer 1965 wird die Isolierkanne mit dem Fassungsvermögen von 1 L für einen Preis von 19,55 MDN angeboten.

ObjektartKanne
MaßeDurchmesser 13 cm, Höhe 27,5 cm
MaterialAluminium
Inventarnummer1633/06-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
Zum Objekt im Museum Digital
Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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