Armin Herrmann CC BY-NC-SA
Armin Herrmann CC BY-NC-SA

Beschreibung

Der Sonneberger VEB war der größte Rundfunkgerätehersteller der DDR und entwickelte hauptsächlich Heim-Groß- und Kleinempfänger. Der Rundfunkempfänger aus den 1960er Jahren besitzt ein Holzgehäuse, welches nach unten hin etwas breiter wird, wobei die Rückseite schräg verläuft. Das Holz ist mit einem hochglänzenden Lack lasiert. Die Frontseite besteht aus elfenbeinfarbigem Kunststoff mit einem flächendeckenden Gittermuster aus kleinen Quadraten. Rechts angeordnet befinden sich die Skala, die in die Frontabdeckung vertieft hineingesetzt ist, und darunter zwei Drehknöpfe und vier Tasten. Die Reihe der Bedienelemente ist so breit bemessen wie die Skala darüber. Die Tasten sind zwischen den beiden Drehknöpfen platziert. Auf der Höhe der Tasten verläuft die gesamte Länge der Frontseite entlang eine durchgehenden Leiste, auf der links der Name des Geräts mit silberfarbenen Buchstaben angebracht ist. Die gesamte Front liegt nach innen versetzt im Holzgehäuse. Auf der Rückseite sind Hinweise zum Schutz und der Verwendung des Geräts sowie zur Leistung angebracht. Unter dem Namen des Herstellers mit dem Zeichen „RFT“ ist als Ursprung „Made in Germany – German Democratic Republic“ angegeben. Ein weiteres Exemplar besitzt ein dunkel gebeiztes und mattiertes Holzgehäuse.

ObjektartRadiostandgerät
MaßeLxBxH 38 cm x 15 cm x 16,5 cm
MaterialHolz, Kunststoff
InventarnummerV 37
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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