Beschreibung
Der Teller aus der Serie LAURA des Schwepnitzer Glaswerks steht auf einer flachen runden Fläche, aus der die Fahne leicht hochgezogen wird. Auf der Unterseite des Tellers gehen von einem glatt gestalteten Kreis in der Mitte strahlenförmig plastisch geformte Stege aus, die bis zum abgesetzten Bord am Tellerrand verlaufen. In den Zwischenräumen der Stege sind senkrecht alternierende große und kleine Kreise aneinander gereiht, die zur Mitte hin immer kleiner werden. Marita Aey's Serie erhielt 1984 auf der Leipziger Frühjahrsmesse die Auszeichnung Gutes Design.
Details und verwandte Objekte
Einordnung
Schlagworte
Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.




