Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Der Haartrockner besitzt ein beigefarbenes Kunststoffgehäuse, das tropfenförmig gestaltet ist. Die Spitze der Tropfenform ist allerdings schräg abgeschnitten und die rechteckige Öffnung mit einem schwarzem Kunststoffgitter versehen, wodurch die heiße Luft austritt. Oberhalb der Öffnung sind zwei rechteckige Schalter aus schwarzem Kunststoff zum Ein- und Ausschalten des Geräts und zur Regulierung der Wärme angeordnet. An den leicht bauchig gestalteten Seitenflächen befindet sich jeweils ein rundes Kunststoffgitter zur Belüftung, an deren Mitte das Gestell des Geräts befestigt ist. Innerhalb des Gestells, welches ebenfalls beigefarben ist, kann das Gerät ausgerichtet werden. Die sogenannte Luftdusche, daher auch ihr Kürzel "LD", ist die erste Industriedesignarbeit von Hubert Petras. Sie wurde 30 Jahre lang mit nur wenigen Modifizierungen produziert. Im Katalog des Konsum-Versandhauses Karl-Marx-Stadt aus dem Frühjahr/Sommer 1965 wird der Haartrockner „Efbe LD 63“ für einen Preis von 55,50 MDN angeboten. Dabei werden der geräuschlose Lauf, der automatische Temperaturregler sowie die in verschiedenen Farben erhältlichen unzerbrechlichen Plastgehäuse angepriesen. Unter der Inventarnummer 1093/96-DDR ist eine Bedienungsanleitung zum Gerät vorhanden.

ObjektartHaartrockner
MaßeLxBxH 16,5 cm x 8,5 cm x 14,5 cm
MaterialKunststoff
Inventarnummer2264/12-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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