Roter Milcheimer aus Kunststoff
Beschreibung
Der Milcheimer steht auf einem kreisförmigen Fuß, seine sich nach oben weitende Wandung ist leicht konvex. Der obere Rand ist nach außen gestülpt und an zwei Seiten zu einer U-Form heraus gezogen, an denen der halbrunde Henkel befestigt ist. Dieser besteht aus durchscheinendem hellen Kunststoff, wird in der Mitte breiter und hat an der Unterseite vier ergonomisch abgerundete Griffkerben. Auf der Unterseite sind die Materialkennzeichnung PE, das Warenzeichen "Pneumant", die HSL 642190007010 sowie der EVP von 4,30 M angegeben. Der ursprüngliche Deckel des Milcheimers ist heute nicht mehr vorhanden. Martin Kelms Milcheimer aus den 1960er Jahren wurde im Jahr 1986 noch produziert und war in verschiedenen Farben erhältlich, so auch in Blau und Pastellgrün. Auf der Unterseite des blauen und pastellgrünen Eimers ist auch das Firmenlogo des Köppelsdorfer Presswerks dargestellt.
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Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

