Beschreibung
Die in der Seitenansicht L-förmige Wandgarderobe besteht aus weißlackiertem Holz. An der Innenfläche sind insgesamt sieben rote Kleiderhaken gruppiert, die in Sanduhr-Form gestaltet sind. Ein großer und drei mittelgroße Haken sind in einer Reihe angeordnet; versetzt zu den mittelgroßen folgen in einer zweiten Reihe auch drei kleine Haken. Die obere Fläche schützt einerseits die aufgehängte Kleidung und dient zugleich als Ablage. Die abgerundeten Formen sowie das intensive Rot, das im Kontrast zum glänzenden Weiß steht, wirken dezidiert jugendlich und modern. An der Rückseite befinden sich zwei vertiefte Vorrichtungen zum Anbringen an die Wand sowie die sieben weiße Kunststoffschrauben der Kleiderhaken. Die Flurgarderobe gehört zum Möbelprogramm „honapur“, bei dem als Kunststoff Polyurethan verwendet wird.
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Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.




