Armin Herrmann CC BY-NC-SA
Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Die organisch geformte gelbe Seifendose besitzt auf dem Boden zwei längsrechteckige Eintiefungen und einen hochstehenden schmalen Rand. Um den Rand herum verläuft ein rund geformter Bord, der an einer der beiden Schmalseiten, die runde Form weiterführend, hochgezogen wird und an der gegenüberliegenden Schmalseite mittels eines Scharniers mit dem Deckel verbunden ist. Der Deckel wiederum ist leicht konvex gewölbt und hat ebenfalls einen rund geformten abstehenden Bord, der bei geschlossenem Zustand auf dem der Schale aufliegt. Eine Aussparung am Bord der dem Scharnier gegenüberliegenden Schmalseite wird zum Verschließen der Schale an der der Unterschale eingehakt. Auf der Unterseite der Seifendose sind das Signet des Wolkensteiner Betriebs „Sonja Plastic“, die HSL 644641002010 und der EVP von 1,20 M gekennzeichnet. Die Seifendose war in verschiedenen Farben erhältlich. Im Jahr 1987 erhielt sie die Auszeichnung Gutes Design.

ObjektartBehälter
MaßeLxBxH 11 cm x 7,5 cm x 5 cm
MaterialMaterial: Kunststoff (Polyethylen)
Inventarnummer14037/07-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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