Dessertschalen MANUELA
Beschreibung
Die Dessertschalen aus der Serie MANUELA des Schwepnitzer Glaswerks besitzten eine konvex aufsteigende Wandung. Der Boden sowie die Wandung werden flächendeckend mit einem plastischen Muster von an- und nebeneinander aufgereihten kleinen Rauten dekoriert. Nach unten werden die Rauten immer kleiner. Auf dem Boden ist das Muster um einen zentralen glatten Kreis herum gestaltet und ähnelt somit einer Blüte oder Sonnenstrahlen, wobei wiederum die Rauten zur Mitte hin kleiner werden. Die Serie MANUELA ist in der Sammlung auch mit einem Kuchenteller (14213/96-DDR) sowie einer Tortenplatte (7665/00-DDR) vertreten.
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Dieses Objekt im Museum
Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.




