Armin Herrmann CC BY-NC-SA
Armin Herrmann CC BY-NC-SA

Beschreibung

Das Kofferradio wurde von Jürgen Peters an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst, Berlin-Weißensee, gestaltet. Es besteht aus einem Holzgehäuse, das an vier Seiten mit einem braunen Stoff mit Leder imitierendem Muster ummantelt ist. An der Frontseite ist das Gehäuse durch ein helles Kunststoffgitter geöffnet, hinter dem sich der Lautsprecher befindet. Oben und unten besitzt es je eine Abdeckung aus glattem weißen Kunststoff mit angeschrägten Wandungen und abgerundeten Ecken. An der oberen Seite sind fünf graue längsrechteckige Tasten sowie die Skala mit zwei beigefarbenen Drehknöpfen angebracht. Über dem linken Drehknopf wurde auf der weißen Kunststoffabdeckung händisch „A ↔ E“ eingeritzt. An der hinteren rechten Ecke befindet sich die ausziehbare Teleskopantenne. Der Tragegriff aus hellbraunem weichen Kunststoff, der nur schwer schwenkbar ist, ist mit zwei Metallschnallen an den Seiten des Kofferradios angebracht. In der Sammlung befindet sich ein weiteres Exemplar, das mit grünem Textil verkleidet ist (4798/00-DDR).

ObjektartKofferradio
MaßeLxBxH 29 cm x 9,5 cm x 21 cm
MaterialKunststoff (Polystyrol), Holz, Kunstleder, Metall
Inventarnummer848/08-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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